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Der nächste Schritt war dann, die Regenrinne, welche am Ende des Daches mittels Nieten befestigt ist zu lösen. Dies tat ich, indem ich die Nieten mit einem 5 mm Bohrer einfach aufgebohrt habe, bis der Kopf abgeht, dann kann man/frau diesen mittels einer Kneifzange herausziehen. Die Rinne war jetzt auch ab und wurde erst einmal gereinigt. Dann habe ich die Haltebleche für die Dichtgummis entfernt, sie sind mittels Blechschrauben befestigt.
Als nächstes wurde die Halterung der Stahlseile entfernt, da sie auch Vernietet sind habe ich auch diese mittels eines 5 mm Bohrers ausgebohrt. Auch hier bitte drauf achten, wie sie orginal sitzen, denn bei der Montage habe ich sie leider zuerst wieder falsch festgenietet.
Als letztes habe ich die Halteschiene vor Kopf entfernt und konnte dann mit Anwendung von etwas Gewalt das alte Dach abziehen, deshalb mit etwas Gewalt, da die Teile mittels doppelseitigem Klebeband fixiert sind. Diese Action hat so ca. 2 Stunden gedauert.
Nun war das alte Dach ab, aber das neue noch lange nicht drauf. Da ich das ja zum ersten mal gemacht habe, habe ich natürlich auch einiges falsch gemacht, bei der Montage des neuen Daches. Der erste Fehler war, das ich zuerst die Mittelstreben des Daches eingepasst habe, was im nachhinein noch zu einigen Komplikationen geführt hat. Aber, die Mittelstreben saßen schon mal drin, das macht ja auch schon was her. (war eh schon fummelei genug (nicht das was ihr jetzt wieder denkt)) :-))
Jetzt mußte das Dach noch unten an den Gelenken über einen Wulst drüber (da es aber an den Streben schon drin war, ließ es sich nicht mehr so gut handhaben und war unheimlich steif) also hab ich erst die eine Seite drübergezogen, was ja auch noch so einigermaßen ging, aber dann sollte ja auch noch die andere Seite drüber, aber diese wollte ja überhaupt nicht so wie ich es wollte. Da mein Großvater früher mal eine Schuhfabrik besaß und wir noch teilweise das ein oder andere Werkzeug aus dem Vermächtnis meines Großvaters hatten, kam mein Vater auf die Idee, was früher mit Leder ging geht auch mit dem Dachstoff, vor allem, wenn man/frau das richtige Werkzeug hat.
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